PEGaktiv 01 2021

P.E.G. Einkaufs- und Betriebsgenossenschaft eG 2 akti kaum ein Artikel, kaum ein Beitrag, kaum ein Bericht ohne die Erwähnung von Corona – wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass uns dieses Thema und die damit verbundene Krise so lange beschäftigen würde. Obwohl viele nach wie vor großes Verständnis für die von Bund und Ländern verhängten Schutz- maßnahmen aufbringen, ist in der Bevölkerung die wachsende Corona Müdigkeit überall spürbar. Kaum eine Person, kaum eine Familie, kaum eine Gemeinschaft die nicht unter den Folgen der Pandemie zu leiden hat; sei es durch den Verlust eines geliebten Menschen, durch die soziale Isolation, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie oder die allgemeine psychische Belastung, deren langfristige Folgen - gerade bei Kindern - noch gar nicht absehbar sind. Im März des vergangenen Jahres war niemand auf das vor- bereitet, was kommen würde. Rückblickend ist es immer einfach, Dinge zu kritisieren oder zu behaupten, man hät- te alles besser machen können. Zu Beginn der Pandemie hat die Politik aus meiner Sicht vieles richtiggemacht. Das dadurch aufgebaute Vertrauen in der Bevölkerung wird in der 2. Welle gerade leichtfertig verspielt. Die mehrfach angekün- digten Strategien für Massentests wurden nie umgesetzt, die Kampagne „Deutschland krempelt die #Ärmel hoch“ ist eine Farce in Anbetracht des zurzeit immer noch herrschenden Impfchaos, ein Plan B ist nicht erkennbar und der politische Profilierungs- und Regulierungswettbewerb nicht zielführend. Auch die Öffentlich-rechtlichen Medien tragen mit ihren all- abendlichen „Brennpunkten“ zum Thema Corona, mit stets dem gleichen Inhalt und stets den gleichen Gesichtern, die immer nur dasselbe zu berichten haben, ihren Teil zur allge- meinen Verunsicherung bei. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Miteigentümerinnen, liebe Miteigentümer, EDITORIAL Auch die PEG hat sich im vergangenen Jahr nicht immer gerade mit Ruhm bekleckert. Zu Beginn der Pandemie, als es um die Versorgung mit persönlicher Schutzausrichtung schlecht stand und auf dem Beschaffungsmarkt Wildwest Methoden herrschten, waren wir nicht sofort in der Lage unsere Mitglieder mit dringend benötigter Ware zu ver- sorgen. Wir mussten schnell dazu zu lernen und teilweise auch ungewöhnliche Wege gehen. So kooperierte die PEG zwischenzeitlich mit anderen Einkaufsgemeinschaften, suchte sich neue Logistikpartner, baute neue Lieferantenbeziehungen auf und trieb die interne Digitalisierung voran. Mittlerweile ist die PEG besser aufgestellt und hat an Reputation hinzuge- wonnen – auch aufgrund der frühzeitigen Beschaffung von hochwertigen Corona Schnelltests. Was mich in den vergangenen Monaten jedoch am meisten beeindruckt hat und es immer noch tut ist, wie sie, liebe Mitglieder, mit der Krise umgehen. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben teilweise übermenschliches geleistet und haben an vorderster Front dazu beigetragen, dass die Situation nie wirklich aus dem Ruder gelaufen ist. Ihnen gilt mein, und ich glaube ich darf in Namen der gesamten Belegschaft der PEG sprechen, unser besonderer Dank. An dieser Stelle möchte ich Ihnen und Ihren Familien jetzt ein frohes Osterfest wünschen. Lassen sie uns positiv in die Zukunft blicken. Freuen sie sich gemeinsam mit mir auf eine neue Ausgabe der PEGaktiv, in der es als Osterüberraschung kaum weitere Artikel zu Corona gibt – versprochen! Mit freundlichen Grüßen, Ihr Jens Leveringhaus

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