IQTIG trifft die P.E.G. eG

– Qualitätssteuerung im Rahmen des Krankenhausstrukturgesetzes –
Der Leiter des IQTIG,
Dr. med. Christof Veit, berichtete am 20.04.2016 über die Arbeit des Instituts

München, 25.04.2016 –  Die Ergebnisqualität der Krankenhäuser – das richtige  Instrument für die Krankenhausplanung?

Die Sicherung der Versorgungsqualität stand im Mittelpunkt der  Diskussionsveranstaltung der P.E.G. eG.  Gemeinsam mit dem Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG), Dr. med. Christof Veit, diskutierten die Teilnehmer Chancen und Risiken der durch das Krankenhausstrukturgesetz vorgegebenen Anforderungen an die Qualitätssteuerung.

„Wir müssen mit Augenmaß an die Sache herangehen und hierbei neben der Qualität  auch die ökonomische Seite in Betracht ziehen“ bemerkte Dr. Christof Veit zu Beginn der Diskussion. Qualitätsfördernde Information und Regulation, das seien die Parameter für die Umsetzung. Einen hohen Stellenwert nehme in diesem Zusammenhang die Entwicklung von Qualitätsindikatoren ein, die sowohl vergütungsorientiert als auch planungsrelevant seien. Hierfür habe das IQTIG einen Auftrag zur Entwicklung eines Verfahrens auf Basis bereits bestehender planungsrelevanter Qualitätsindikatoren erhalten. „Sind die Qualitätsindikatoren alter Wein in neuen Schläuchen“, Prof. Dr. Hartwig Bauer, ehemaliger Generalsekretär DGCH, Berlin stellte diese Frage und verwies dabei auf die Notwendigkeit der Risikoadjustierung von Qualitätskriterien.

Ende August 2016 soll dem G-BA das Konzept zur Struktur-, Prozess,- und Erlösqualität vorgelegt werden. Die Erprobung soll ab 2017 in einem Pilot-Projekt erfolgen. „Wir wollen mit einem kleinen Projekt anfangen und lernen“, so Dr. Veit.

Die P.E.G. hat derzeit mehr als 2.800 Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Miteigentümer und bewegt rund 850 Mio. € vermittelte Umsätze im deutschen Beschaffungsmarkt der Gesundheitswirtschaft. Der Schwerpunkt der genossenschaftlichen Leistung liegt dabei vor allem auf der ganzheitlichen Kostenbetrachtung von Beschaffungs- und Behandlungskosten.

Von |26 04 2016|

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