Chronik

Die PEG in 5 Jahrzehnten

Hier finden Sie eine Übersicht über die Entwicklung bei der PEG nach Jahrzehnten geordnet.

1970 Am 12. JUNI 1970 wurde nach langen Vorgesprächen die Privatklinik- Einkaufs- und  Betriebsgenossenschaft, auf Initiative von Dr. Schreiber in München gegründet. 24 Klinikinhaber kamen dazu in einer GRÜNDERSITZUNG IN ROTTACH-EGERN zusammen. Ziel der Genossenschaftsgründung war es, »Augenhöhe« mit Leistungserbringern mit größeren Strukturen sowie mit Industriepartnern zu erzielen.

1971 Einstellung eines GESCHÄFTSFÜHRERS (Walter Rosche) und ERSTE GESCHÄFTSSTELLE in München.

Lesen Sie hier im Interview mit Walter Rosche mehr über die Anfänge der P.E.G. eG. 

1972 Erste Mitglieder aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Hessen werden Mitglieder bei der P.E.G..
1974 Neu hervorgerufen wird die BETRIEBSGENOSSENSCHAFT, die den Mitgliedern Angebote in den Bereichen Datenverarbeitung, Technischer Klinikdienst, Arbeitssicherheit, Hygiene, Gebäudereinigung und Versicherungsdienste unterbreitet.

1975 ERSTE INTERNATIONALE BEZIEHUNGEN zu europäischen Privatklinikverbänden werden aufgenommen. Die internationalen Beziehungen werden gefestigt. In Italien, Belgien und Frankreich werden nach dem Vorbild der P.E.G. eG ähnliche Gesellschaften ins Leben gerufen.

1977 Die P.E.G. bezieht das EIGENE GESCHÄFTSHAUS in München-Harlaching. WALTER ROSCHE wird zum geschäftsführenden Vorstand bestellt.

1978 Die Süddeutsche Klinik-Treuhand-GmbH-ein Beratungsunternehmen – entsteht unter Beteiligung der P.E.G.
1980 Aufsichtsrat und Vorstand beschließen erstmals, an alle Mitglieder eine RÜCKVERGÜTUNG in Höhe von 0,5 % auf sämtliche mit den P.E.G.- Lieferanten getätigten Umsätze auszuschütten. Mit dem Ziel den Mitgliedern durch diesen weiteren Vorteil einen Anreiz zu bieten, sich gelisteter Firmen zu bedienen, aber auch neue Mitglieder zu gewinnen.

1982 Eine neue EDV-ANLAGE, ermöglicht es genaue Umsatzanalysen zu erstellen und den Mitgliedern eine detaillierte Rückvergütung auszuweisen.
1984 Erstmals werden FACHSEMINARE angeboten. Neben gut besuchten Tagungen mit repräsentativen Firmenausstellungen und Werksführungen bietet die P.E.G. Fachseminare zu Themen wie Krankenhaus-Finanzierung, Wundversorgung, PhysikalischeTherapie, Moderne Speiseplangestaltung, Diätetik und Haustechnik an.

Einführung des P.E.G. Informationsdienstes.

Erster P.E.G. Berlin Tag mit einer Ausstellung gelisteter Berliner Lieferanten.

1986 GRÜNDUNG DER P.E.G. NIEDERLASSUNG IN BONN. Von dort aus betreut ein kleiner Stab die Mitglieder in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Hamburg und Bremen. Die P.E.G schafft es damit in räumlich überschaubaren Gebieten für Ihre Mitglieder vor Ort eine intensivere Betreuung sicherzustellen, Kontakte zu regionalen Lieferantenpartnern zu pflegen und neue Mitglieder zu werben.

Etablierung einer neuen Abteilung für Medizintechnik.

1987 Tipps für die tägliche Praxis vermittelt der sechswöchig erscheinende INFORMATIONSDIENST PEGaktiv, der sich bis heute im Mitgliederbereich großer Beliebtheit erfreut. Neben aktuellen Informationen und einem Mitgliederservice haben die Lieferantenpartner der P.E.G. eG hier die Möglichkeit ihre Produkte vorzustellen, Tipps zu geben und Sonderangebote zu unterbreiten.

Es kommt zu einer weiteren P.E.G. Gründung im benachbarten Österreich, in Wien.

1988 Die Zeitschrift f&w erscheint, mit durch die P.E.G. injiziert
1991 Im Zeichen der gesamtdeutschen Entwicklung steht die Eröffnung einer NIEDERLASSUNG IN BERLIN, mit dem Ziel freigemeinnützige und private Krankenhäuser der neuen Bundesländern für die Leistungen der P.E.G. zu gewinnen.

1992 Einstellung eines Medizintechnikers

Ausweitung der Seminartätigkeiten (Schwerpunkte: Lebensmittel/Küche, Entsorgung/Recycling)

1994 Änderung des Firmennamens in P.E.G Einkaufs und Betriebsgenossenschaft eG
1995 Die P.E.G. feiert als größte Einkaufsorganisation in Europa ihr 25. JÄHRIGES JUBILÄUM. Über 1.200 Kliniken, REHA-Einrichtungen und Pflegeheime sind Mitglied. 380 Firmen sind Partner der P.E.G. Mit ihnen wird ein Umsatz von 530 Millionen DM erzielt. Die Rückvergütung an die Mitglieder beträgt 5,8 Millionen DM für das Geschäftsjahr 1995.

1996 Bei zahlreichen Besuchen und Gesprächen in Mitgliedshäusern konnte ein erheblicher Bedarf an Beratungsleistungen im Küchenbereich ausgemacht werden. Die P.E.G. entschloss sich daher einen P.E.G.-Fachbereich »P.E.G.- KÜCHENFACHBERATUNG« ins Leben zu rufen. In den ersten 9 Monaten wurden 20 Fachseminare angeboten, an denen über 200 Küchenleiter teilnahmen. Darüber hinaus fanden im ganzen Bundesgebiet zahlreiche Beratungen und Mitarbeiterschulungen vor Ort statt.

Lesen Sie hier mehr zu 25 Jahre P.E.G.-Fachberatung Verpflegungsmanagement. 

Erste Notebooks für den Außendienst

1997 Etablierung neuer Produktgruppen: orthopädische Implantate und kardiologische Implantate
1999 Um den vielfältigen Beratungswünschen Rechnung tragen zu können, wurde die P.E.G. SERVICE GMBH gegründet. Zusätzlich zu den bestehenden Leistungen gibt es damit auch einen Ansprechpartner für: Fort- und Weiterbildung im Bereich Einkauf und Materialwirtschaft; Beratung bei logistischen Fragstellungen; Erstellung von Rahmenverträgen (z.B. für die Energieversorgung bzw. Telekommunikation); Moderation von Einkaufsgesellschaften.

Lieferanteninformation erstmalig auf CD

2000 Die erste FACHTAGUNG »KRANKENHAUS-BESCHAFFUNGSMARKT IM WANDEL« erfreute sich regen Zuspruchs und war mit 200 Teilnehmern bis auf den letzten Platz ausgebucht. Die Themenschwerpunkte DRGs, Prozessoptimierung und Commerce wurden von fachkundigen Referenten präsentiert.

Neue Mitglieder werden nur noch bei der P.E.G. aufgenommen, wenn sie sich verpflichten, bei Vorliegen wirtschaftlicher Vorteile Vertragslieferanten zu präferieren

Kauf eines Grundstückes in Berg am Laim

2001 Neue Internetpräsenz mit Informationen & Links zu P.E.G. Lieferanten und Angebotsinformationen
2002 Ende Juni, nach Fertigstellung des kompletten Bürogebäudes, erfolgte der UMZUG in die NEUEN BÜRORÄUME in der Kreillerstraße 24 in Berg am Laim, welcher ohne jegliche Komplikationen, einschließlich neu installierter EDV-Technik, an einem Wochenende durchgeführt wurde.

Walter Rosche und Dr, Heinrich Müller (ehrenamtlicher Vorstand & Gründungsmitglied) scheiden zum 31.03.2002 aus;

Einstellung eines Niederlassungleiters in München um den weiteren Ausbau der Betreuung sicherzustellen

Verpflichtung eines 3. hauptamtlichen Vorstands

2003 Intensive Bearbeitung der Differenzierung der Einkaufsdienstleistungen, um den vielen verschiedenen Anforderungen der Mitglieder gerecht zu werden

Öffnung für den kommunalen bzw. staatlichen Bereich

2004 EINFÜHRUNG DES PREISSYSTEMS PEGplus als maßgeschneidertes Konzept für Akut Kliniken. Ziel ist es die gesamte Warenwirtschaft zu optimieren. Krankenhäuser die bereit sind, verbindlich mit der P.E.G. zusammenzuarbeiten, erhalten ein attraktives Leistungspaket mit festen Preisen und Konditionen. Im ersten Jahr konnten bereits über 30 Akutkliniken von den Vorteilen überzeugt werden. Die Einsparpotenziale betrugen bis zu 27 %.

Auflösung der Niederlassungsstrukten

2005 plusCare für Senioren-und Pflegeeinrichtunge (mit der Firma Sensano)
2008 NEUES KOMMUNIKATIONSKONZEPT ein neues Logo, ein ambitionierter Claim »einfach besser« und auch eine neue Farbgestaltung sollen innerhalb der Gesundheitswirtschaft gesteigerte Aufmerksamkeit generieren. Flankiert wurde dies mit mehreren Kongressauftritten und einer hohen Zahl an Fachvorträgen bei einschlägigen Veranstaltungen.

Bearbeitung Thema e-commerce;–> Einrichtung der Stabstelle e-procurement

Ganzheitliche Betrachtung des Beschaffungsprozesses soll in der Beziehung mit den Lieferantenpartner mehr in den Fokus rücken (nicht mehr nur rein Mengenbündelungen gefolgt von Preisverhandlungen);

2009 Genossenschaftsportfolio im DL Bereich ausgebaut
2010 Um den Mitgliedern noch professionellere Weiterbildungsangebote machen zu können, wurde die PEG – DIE AKADEMIE gegründet. Durch Einführung der Initiative PEG – DER COMMITMENT Beirat sollen die Erwartungen unserer Mitglieder noch besser verstanden werden. Durch gelebtes Commitment der Mitglieder soll die Genossenschaft in der Außenwirkung (z.B. bei den Partnerlieferanten) unterstützt werden und damit zum Genossenschaftserfolg beitragen.

Neues Artikelinformationssystem: P.E.G. – Das DatenInformationsSystem (DIS) mit tagesaktuellen Produkt und Preisinformationen für PEGplus Mitglieder; PEG-BESTELLPLATTFORM

2011 Mit der Installation eines CATEGORY MANAGEMENT wurde eine Professionalisierung des Beschaffungsmanagements innerhalb der P.E.G. vollzogen. Die Category-Manager arbeiten in warengruppenorientierten Projekten, gemeinsam mit unseren Mitgliedern und unseren Partnerlieferanten, immer mit der Zielsetzung, Qualität zu sichern sowie die Wirtschaftlichkeit im Einkauf zu steigern.

2012 Gründung MEDWI Beirat
2013 Einführung PEG-IOS (Informations-und Ordnersystem)

Gründung „Arbeitskreis Krankenhaus der Zukunft mit Health Care Bayern;

Diskussion mit Gesundheitsminsiter Daniel Bahr in der PEG-DIE AKADEMIE 

2014 Strategische Einkaufsprojekte professionalisiert
2015 Gründung PEG-DER COMMITMENTBEIRAT Pflege
2016 Business Development bei der Beschaffung
2017 IT WIRD AUF DAS NÄCHSTE LEVEL GEHOBEN mit dem „Go Live“ unserer Neuentwicklung PEG-IOS Center (PIM-System), der Vernetzung mit Mitglieder-IT-Systemen (MAWI/KIS), dem Beginn der Entwicklung eines Data Warehouse und Bussiness Intelligence. Immer mehr genossenschaftliche Anteilseigner übermittelten uns ihre Beschaffungs- und Leistungsdaten. So konnten wir vielfach Effizienz- und Produktivitätschancen identifizieren, das Verhältnis Kosten/Erlöse optimieren, Qualität und Patientensicherheit stabilisieren sowie nicht zuletzt die Wirtschaftlichkeit signifikant steigern.

2018 Die Digitalisierung im Beschaffungsmanagement hat in diesem Jahr signifikante Fortschritte gemacht. Im Rahmen der Bussiness Intelligence sind die Themenschwerpunkte:Go Live Data Warehouse, Roll Out BI (Tableau), Start Kosten/Erlös-Controlling, Start Anbindung/Vernetzung aller PEG Datenquellen angegangen worden. Mit der PEG-Community wurde auch der kommunikative Bereich digitalisiert.

2019 BIG DATA Business Intelligence
Vera Stegherr,

Vera Stegherr

Qualitäts- und Projektmanagement

Telefon: 089 - 623 002 61

vera.stegherr@peg-einfachbesser.de